Fahrradtraining für Flüchtlinge

Die Caritas Billerbeck hat unter der Regie von Ludwig Lürwer inzwischen an die 100 Fahrräder an Flüchtlinge abgegeben.

Mehrfach ist anderen und mir in den letzten Monaten zugetragen worden, dass es im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen gekommen ist, weil Kinder und Jugendliche durch eine Fahrweise entgegen der Verkehrsregeln für Gefahr gesorgt haben. Von Problemen mit Erwachsenen habe ich nicht gehört.

Gemäß dem Vorbild des Fahrsicherheitstrainings der Grundschule habe ich bei der Polizei nachgefragt, ob dies auch für Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien durchgeführt werden kann. Der zuständige Polizist bei der Polizei Coesfeld, Herr Duesmann, sagte mir dazu, dass ein solches Training aus Zeitgründen nicht von der Polizei selbst durchgeführt werden kann. Stattdessen besteht bereits die Praxis, ehrenamtliche Multiplikatoren zu suchen und zu schulen, die dann das Training durchführen.

Die Schulung würde werktags an einem Abend in einem Zeitumfang von etwa 2,5 bis drei Stunden durchgeführt.

Anschließend würden die Ehrenamtlichen auf die Kinder und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien zugehen, für das Training werben und es durchführen. Da das Training in kleinen Gruppen durchgeführt werden muss, werden nach Einschätzung von Herrn Duesmann mindestens 10 Leute gebraucht, die bereit sind, sich an der Schulung und der Durchführung des Trainings zu beteiligen.

Ich werbe dafür und bitte Sie, sich für diese notwendige und sinnvolle Aufgabe bis zum 26.4. bei mir zu melden:

Andreas Geilmann, Tel. 02543-6448

Mail: pr-billerbeck@bistum-muenster.de